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Angst, alles Kopfsache? - mit Robert Mehl

Seminar | Seminare | Max. Teilnehmer: 15 | Preis: 230,00 €

Theoretisch Wissen vermitteln

Termine


Sonntag, 28.09.2025 09:00 Uhr (420 Minuten)
Nau, Sarah
Standard
Hüllscheider Weg 2 , 53940 Hellenthal- Losheim
Bitte auf den Parkplatz neben der Kirche stellen und dann bei der Scheune warten.


Neurobiologie der Angst und verhaltenstherapeutische Grundlagen

Angst ist ein Problem in der Hundeerziehung mit vielen Facetten: Es gibt Hunde mit Trennungsangst, Schuss- und Geräuschängsten, Angst vor bestimmten Untergründen, Angst vor anderen Hunden, vor Männern oder vor zu viel Aufmerksamkeit. Einige Hunde scheinen sich vor fast allem zu fürchten, andere verhalten sich im Alltag normal, geraten aber in Panik, wenn sie mit ihrem Auslöser konfrontiert werden und flüchten kilometerweit – auch über Straßen.

Die Anlage zur Ängstlichkeit bringen einige Rassen und Individuen schon mit auf die Welt. Sie haben eine genetische und neurobiologische Prädisposition für Ängste. Wie entsteht Angst im Gehirn und woran erkenne ich beim Welpen von außen, ob sein kleines Gehirn besonders ängstlich ist? Worauf kann ich bei der Auswahl der Rasse (-mischung) und des konkreten Welpen achten?

Neben der Genetik spielen auch die Umwelt und die Lernerfahrungen eine wichtige Rolle. Diese verändern das Gehirn in seiner Funktion und sogar in seiner Struktur. Was passiert in den ersten Lebenswochen bei der Mutter (Bindung, Modelllernen) und bei den Halter*innen in der Sozialisationsphase (Umweltgewöhnung)? Welche Rolle spielen unangenehme oder sogar traumatische Erfahrungen im späteren Leben des Hundes? Welche Angsterkrankungen können dadurch entstehen?

Dann widmen wir uns dem Umgang mit Ängsten: Ignorieren oder Unterstützen, Konfrontieren oder Vermeiden? Warum funktionieren einige Trainings- und Therapieansätze bei manchen Hunden so gut und bei anderen gar nicht? Wie wirkt Verhaltenstherapie gegen Ängste? Können Psychopharmaka eine Lösung sein?

Robert Mehl nimmt die Teilnehmer mit auf eine Reise durch das ängstliche Gehirn mit dem Ziel, ein differenzierteres Verständnis für ein allgegenwärtiges Gefühl zu schaffen.

Das Seminar richtet sich an Hundetrainer*innen und Hundehalter*innen, die sich für die Neurobiologie und Verhaltenstherapie der Angst interessieren. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung theoretischer Kenntnisse, die anhand von Beispielen anschaulich gemacht werden. Konkrete Fälle der Teilnehmer können in diesem Rahmen nicht analysiert werden. Das Seminar enthält keine praktischen Arbeiten. 

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